Sonntag, 11. Juli 2010
Nebenschauplätze
Ich bin zwar ziemlich gut darin, abschalten und umschalten zu können, aber derzeit gibt es einfach zu viel kräftebindende Ablenkung, als dass ich mich echt auf meine Schreibarbeit konzentrieren könnte. Einen dieser Nebenschauplätze werde ich wohl in Kürze endgültig verlassen können und ich bin ausgesprochen froh darüber. Es ist zwar ein wenig traurig, wenn die Erfüllung eines lang gehegten Traumes scheitert, aber ich bin pragmatisch genug um zu erkennen, dass sich Träume manchmal eben nicht so erfüllen, wie man es sich wünscht. Da sich aber genug anderes in meinem Leben gerade in eine absolut positive Richtung entwickelt ist es nicht schlimm. Gleichzeitig kann ich innerlich mit einer großen menschlichen Enttäuschung abschließen, dem Ende einer sehr langen Freundschaft. Und aus der Distanz von ein paar Monaten betrachtet sind die Ereignisse des vergangenen Winters für mich eine ausgesprochen interessante und wertvolle Charakterstudie. Es liegen noch ein paar schwere Gänge vor mir, aber auch die werde ich meistern und dann dieses unerfreuliche Kapitel erleichtert abschließen. Das Erfreuliche und Schöne überwiegt. Ich war schon immer ein Mensch, der optimistisch in die Zukunft geschaut hat. Hadern und zurückblicken ist nicht meine Sache. Gott sei Dank.