Montag, 26. Juli 2010

Seit Wochen ....

... schaue ich täglich bei Amazon vorbei und sehe ungläubig, wie sensationell lange sich Schneewittchen auf Verkaufsrang 1 gehalten hat. Jetzt wurde es vom Thron gestürzt! Beinahe würde ich "endlich" schreiben, aber das klingt dann ja schon beinahe ketzerisch. Trotzdem bin ich ein klein wenig erleichtert, dass es nun geschehen ist, denn es war mir echt unheimlich. Aber es war SUPERKLASSE! :-) 26 Tage lang ungeschlagen auf Rang 1, das ist grandios und wird mir unvergesslich bleiben.

Die große Hitze ist vorbei, draußen regnet es. Ein ideales Schreibwetter für mich. Ich habe in den letzten Tagen selten in meinen Blog geschrieben, zuviel war los, zuviel zu entscheiden. Die eine oder andere Entscheidung war vielleicht nicht richtig, aber trotz aller Turbulenzen für mich die einzig mögliche. Ich bin insgeheim sehr erleichtert, wenn ich an den Ärger und die Diskussionen zurückdenke. Und wer Entscheidungen trifft, muss eben das Risiko eingehen, eventuell auch mal einen Fehler zu machen. Auf der Stelle verharren ist noch schlimmer, denn dann wird man unzufrieden. Das Leben läuft schließlich auch weiter und wenn man stehenbleibt, hat es einen irgendwann mal überholt.

Ich bin wieder in der Welt von Elena und Tim. Seit Samstag habe ich 45 Seiten geschrieben und mitten in der Geschichte angekommen. Vor meinem inneren Auge sehe ich den Ponyhof, so, wie ich ihn damals erlebt habe. Und wenn ich so dranbleiben kann, bin ich in 14 Tagen mit der Rohfassung fertig um mich in den nächsten Wochen und Monaten auf Oli und Pia konzentrieren zu können. Mittlerweile habe ich auch meinen Optimismus zurückgewonnen und glaube, dass ich es schaffen kann, wieder ein spannendes Buch zu schreiben. Das wirklich Gute an Leserunden und nicht so positiven Rezensionen (lieber sind mir natürlich die 5-Sterne-Rezis!!!) ist, dass ich die Schwächen meiner Bücher klar und deutlich vor Augen geführt bekomme und mich verbessern kann. Außerdem trifft mich die Kritik nicht so heftig, wie ich befürchtet habe. Das Einzige, was ich nach wie vor nicht leiden kann, sind die KritikerInnen, die sich hinter Kunstnamen verstecken. Ist doch albern, auch wenn es das Internet eben leicht macht, unerkannt zu meckern.

So, genug geschrieben. Erwarte eine wichtigen Anruf. Bis die Tage!